Auf den ersten Blick sind falsche Banknoten oder Münzen von echten kaum zu unterscheiden. Deshalb ist der größte Gegner der Fälscher das immer weiter verbreitete Wissen, wie man Falschgeld erkennt.
Falschgeld kann Ihnen überall begegnen, wo Sie mit Bargeld zu tun haben. Der größte Komplize der Fälscher ist die Leichtgläubigkeit ihrer Opfer. Entsprechend konzentrieren sich sowohl die Deutsche Bundesbank als auch die Polizei vor allem auf die Aufklärungs-Arbeit und informieren Händler und andere Interessierte darüber, wie man Falschgeld erkennt.
Euro-Scheine sowie -Münzen sind mit verschiedenen Sicherheits-Merkmalen ausgestattet. Untersuchen Sie immer mehrere Merkmale. Nehmen Sie einen echten Schein oder eine Münze zum direkten Vergleich dazu. Wenn Sie Hilfsmittel wie Lupen, Prüfstifte oder UV-Lampen benutzen, untersuchen Sie immer zusätzlich auch andere Sicherheits-Merkmale. Im Zweifel lassen Sie verdächtige Scheine und Münzen von Ihrer Hausbank oder einer Filiale der Deutschen Bundesbank prüfen.
Bestimmte Teile des Druckbildes heben sich von der Oberfläche ab, so dass man sie fühlen kann:
Einige Sicherheits-Merkmale werden im Gegenlicht sichtbar.
Beim Kippen der Banknoten können Sie weitere Merkmale erkennen.
Mit dem Auge zu erkennen:
Falsche Münzen werden vom Magneten meistens zu stark oder gar nicht angezogen. Bei den echten Münzen:
Lassen Sie die Münze auf einen harten Untergrund fallen.
Prüfen Sie Bargeld, sobald Sie es erhalten. Im Zweifelsfall reichen Sie verdächtiges Geld bei Ihrer Hausbank oder bei einer Filiale der Deutschen Bundesbank zur Prüfung ein. Sollte das Geld nicht gefälscht sein, bekommen Sie es nach der Prüfung zurück. Handelt es sich um Blüten oder falsche Münzen, wird es einbehalten. In diesem Fall wird Ihnen der Gegenwert leider nicht erstattet.
Die Polizei rät:
Wer Falschgeld nicht einreicht, sondern behält oder vielleicht sogar weitergibt, macht sich strafbar: Verstöße werden mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro geahndet.